Jedes natürliche Mineralwasser ist ein Unikat

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Die IG Mineralwasser lud am 9. März 2022 im Casino Bern zum 12. Sessionsanlass. Nationalrat Martin Candinas, Präsident der IG Mineralwasser, begrüsste Gäste aus Politik und Wirtschaft. Er erklärte, wie sich natürliches Mineralwasser auszeichnet und warum er sich dafür einsetzt. Neben Mitgliedern der Bundes- versammlung nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter von Mineralquellen sowie weitere Mitglieder der IG Mineralwasser teil.

In der Schweiz gibt es über 20 Quellorte, wo natürliches Mineralwasser abgefüllt wird. "Jedes natürliche Mineralwasser ist ein Unikat.", betonte Martin Candinas. Das liegt daran, dass die verschiedenen Quellen- regionen einzigartig sind. Auf einem langen Weg durch unberührte Tiefen wird das Wasser geläutert und nimmt wertvolle Mineralien auf. Ursprünglich tranken gesundheitsbewusste Menschen natürliches Mineral- wasser in Kurorten. Dank der Abfüllung in Flaschen wurde es möglich, natürliches Mineralwasser überall zu geniessen. Natürliches Mineralwasser muss von Gesetzes wegen unbehandelt am Ort der Quelle ab- gefüllt werden. So bleiben die natürlichen Eigenschaften erhalten.

Die Naturbelassenheit ist der Hauptunterschied zum Leitungswasser. Letzteres wird teilweise aus Flüssen und Seen gewonnen. Wenn es von der Oberfläche stammt, ist es äusseren Einflüssen stärker ausgesetzt als natürliches Mineralwasser. Damit Leitungswasser die geltenden Höchstwerte einhält, muss es zum Teil aufbereitet werden. Konsumentinnen und Konsumenten haben zunehmend hohe Erwartungen an die Qua- lität und eine Vorliebe für authentische Produkte. Natürliches Mineralwasser erfüllt diese Ansprüche wie kaum ein anderes Lebensmittel.

Die Verwaltungsratspräsidentin der Mineralquelle Eptingen AG, Damaris Buchenhorner, gewährte einen interessanten Einblick in ihr Familienunternehmen. Seit 2015 führt sie das KMU zusammen mit ihrem Mann, Matthias Buchenhorner, in vierter Generation. "Eptinger ist das Schweizer Mineralwasser mit dem höchsten Mineraliengehalt. Es ist besonders reich an Magnesium sowie Calcium und wird in ausserge- wöhnlichen 417 Metern Tiefe gefasst.", so Damaris Buchenhorner. In ihrem Vortrag sprach sie auch vom blauen Gold aus dem Wasserschloss Europas.

Marcel Kreber, Generalsekretär des Verbandes Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzen- ten (SMS), wies auf die wirtschaftliche Bedeutung der Mineralquellen hin: "Die Mineralquellen sind Bot- schafter ganzer Regionen. Als Marken haben sie eine starke Strahlkraft in die Welt hinaus. Zudem sind sie attraktive Arbeitgeber ausserhalb der städtischen Zentren." In der Schweiz sind etwa 20'000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit der Branche verbunden. Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Konsum von durchschnittlich etwa 110 Litern ist natürliches Mineralwasser das beliebteste Kaltgetränk der Schweiz.

http://www.natuerliches-mineralwasser.ch

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