Ein Cailler-Schokoladenpark, um die Tradition der Schweizer Schokolade im Greyerzerland zum Erlebnis zu machen

concept_vue_promenadejpgJogne Invest S.A. und Nestlé Schweiz S.A. geben heute bekannt, dass Jogne – eine Gruppe Freiburger Investoren – in Broc (FR) einen Park zum Thema Schokolade errichten wird, der sich in und um die dortige Fabrik von Cailler einfügt. Jogne Invest wird für die Finanzierung, die Entwicklung und den Betrieb des Cailler-Parks verantwortlich sein. Nestlé bringt neben dem Bekanntheitsgrad seiner Marke Cailler, der ältesten noch produzierenden Schweizer Schokoladenmarke, auch seine breite Erfahrung und den Erfolg des Maison Cailler ein. Maison Cailler ist heute das am drittmeistbesuchten Museum der Schweiz. Zudem stellt Nestlé Flächen und Grundstücke für den Bau des zukünftigen Parks zur Verfügung.

In einer ersten Etappe wird Jogne Invest über 80 Millionen Franken in den Bau des Parks investieren. Ziel ist es, die Tradition des Schweizer Schokoladenhandwerks, die Marke Cailler, die Milch und die Kultur des Greyerzerlandes erlebbar zu machen. Im Zentrum des Projekts stehen der Respekt gegenüber der Umwelt sowie die Erreichbarkeit mit dem Zug. Die Eröffnung des Geländes ist auf Ende 2025 geplant. Weitere Entwicklungsschritte könnten bis zum Jahr 2030 hinzukommen.

Die Magie der Schokolade wirkt in der Schweiz schon seit geraumer Zeit. Ein Beweis dafür ist Maison Cailler, das bereits seit vielen Jahren zu den drei am meisten besuchten Museen des Landes zählt. Dieser Erfolg beruht auf der ikonischen Marke Cailler, die einige der schönsten Kapitel in der Geschichte der Schweizer Schokolade geschrieben hat. Eine Geschichte, die vor über 200 Jahren begann, als François-Louis Cailler im Jahr 1819 anfing, Schokolade herzustellen. 1898 bezog das Unternehmen seinen Sitz in Broc und die Marke Cailler ist seither in der Region verwurzelt. Die Ankündigung dieses Grossprojekts durch lokale Investoren stellt die Weichen für die nächsten 200 Jahre.

Ein Cailler-Park zum Thema Schokolade

Der Park wird im und um den Betrieb der Schokoladenfabrik errichtet, um das einmalige Savoir-faire zu würdigen sowie sichtbar und spürbar zu machen. Er soll zu einem touristischen Aushängeschild des Greyerzerlandes und des Kantons Freiburg werden. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein magisches Erlebnis, bei dem sie historischen Zeugen der Schweizer Schokoladengeschichte begegnen und einen wundervollen und unterhaltsamen Tag mit der ganzen Familie verbringen können.

Themen rund um den Kakao, seine Geschichte, die Schokolade in der Schweiz, die Greyerzer Milch sowie die lokalen und nationalen Traditionen erwarten die Besucherinnen und Besucher. Dabei werden sie in das Herz der Schokoladenproduktion eintauchen und eine der ältesten Schokoladenfabriken der Welt von innen besichtigen können. Zum Angebot zählen ausserdem Ateliers und Degustationen, ein öffentliches Restaurant und ein Shop. So werden sämtliche Sinne verwöhnt, zur Freude von Gross und Klein, Privat- wie auch Geschäftskunden. In der ersten Etappe wird Jogne Invest rund 80 Millionen Franken in dieses Projekt investieren. Nestlé wird Jogne Invest einerseits den Bekanntheitsgrad seiner Marke Cailler, der ältesten noch produzierenden Schweizer Schokoladenmarke, und andererseits die Erfahrung und den Erfolg von Maison Cailler einbringen. Zudem stellt Nestlé die Flächen und Grundstücke für den Bau des zukünftigen Parks zur Verfügung. Mit dem zu erwartenden Erfolg des Parks ab seiner für Ende 2025 geplanten Eröffnung könnten dann bis 2030 weitere Entwicklungsphasen folgen.

Zunächst muss das Projekt die üblichen Bewilligungsverfahren für den Detailbebauungsplan (DBP) durchlaufen, der Fragen zur Raumplanung, des Umweltschutzes und der Mobilität regelt.

Eine starke lokale Verankerung

concept_parc-du-chocolat_vue-densemble_51844597695_ojpgDer Anspruch der Freiburger Investoren ist es, den Park zu einem höchst attraktiven touristischen Ziel für alle Schweizerinnen und Schweizer und Touristen in unserem Land zu entwickeln.

«Die Geschichte von Cailler ist untrennbar mit der Geschichte des Greyerzerlandes und der Schweiz verbunden. Mit dem neuen Cailler-Park werden wir die Geschichte unserer grossartigen Marke, ihr Savoir-faire und die Leidenschaft für Schokolade noch besser mit dem Schweizer und internationalen Publikum teilen können. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren bekräftigen wir zudem unsere Verankerung in der Region», erklärt Eugenio Simioni, Generaldirektor von Nestlé Schweiz.

«Als Kind verbrachte ich viele Tage in Broc, wo meine Grossmutter lebte. Sie arbeitete in der Cailler-Fabrik und brachte mir immer Schokolade nach Hause. Ich machte es mir zur Angewohnheit, ihr am Ende des Tages entgegenzulaufen. Der Geruch von Kakao, der aus der Fabrik strömt, ist für mich immer noch mit glücklichen Kindheitserinnerungen verbunden. Mit diesem Projekt möchte ich dazu beitragen, die Geschichte der Schweizer Schokolade über unsere Grenzen hinaus erstrahlen zu lassen», betont Daniel Bulliard, Mitgründer und Präsident von Jogne Invest.

Gesellschaftliche und ökologische Verantwortung im Zentrum des Projekts

Die lokale Verankerung des Projekts wäre nicht vollumfänglich, wenn nicht auch die Region Greyerz miteinbezogen würde. Jogne Invest plant in dieser Hinsicht eine enge Zusammenarbeit mit den Freiburger Behörden.

Für Olivier Curty, Staatsratspräsident und Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Freiburg, ist dieser neue Themenpark eine aussergewöhnliche wirtschaftliche Chance für das Greyerzerland: «Er wird die Region in den Status einer Hauptstadt der Köstlichkeiten katapultieren, seien sie nun salzig wie der Käse oder süss wie die Schokolade. Das sind erfreuliche Aussichten. Hinzu kommen die Beteiligung zahlreicher Freiburger Unternehmen am Bau selbst, der deutlich zu erwartende Anstieg der Touristenzahlen für die Region sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen.»

Die Erreichbarkeit ist eines der Hauptanliegen von Jogne Invest und Nestlé, weshalb der Park über den Bahnhof Broc Fabrique direkt an das Schweizer Schienennetz angeschlossen wird. Das langfristige Ziel ist es, dass alle Privatbesucher die Möglichkeit haben, mit dem Zug anzureisen. Möglich macht dies die Umspurung der Gleise zwischen Bulle und Broc Fabrique, deren Fertigstellung für das Jahr 2023 geplant ist.

concept_tunneljpg