Die Schweizer Finalistinnen des Veuve Clicquot Bold Woman und des Bold Future Award 2022 sind bekannt


Das Haus Veuve Clicquot präsentiert zum 17. Mal die Finalistinnen des Bold Woman Award und zum 2. Mal die Finalistinnen des Bold Future Award.

Die Finalistinnen wurden von den jeweiligen Jurys durch Einzelwahl bestimmt. Die drei ausgewählten Kandidatinnen des Veuve Clicquot Bold Woman Award 2022 sind, in alphabetischer Reihenfolge: Léa Miggiano (Carvolution), Antonella Santuccione Chadha (Women’s Brain Project) und Sandra Tobler (Futurae Technologies AG).

Der Veuve Clicquot Bold Future Award wird unter den folgenden drei Finalistinnen vergeben, ebenfalls in alphabetischer Reihenfolge genannt: Liliane Ableitner (Exnaton), Carla Bünger (KORE Technologies AG) und Fanny Queloz (Arts & Design Manufature SA).

Darüber hinaus wird Veuve Clicquot dieses Jahr erstmals den Bold Champion Award 2022 an einen Mann verleihen, der sein langfristiges Engagement für mehr Präsenz und Anerkennung von Frauen in der Gesellschaft durch konkrete Massnahmen unter Beweis gestellt hat. Die Preisverleihung findet am 1. September im Aura in Zürich statt.

Die sechs Nominierungen für die Endausscheidung − drei pro Kategorie −wurden aus rund 20 Profilen von Unternehmerinnen aus der ganzen Schweiz ausgewählt.
 
Untenstehend finden Sie Informationen zu jeder Finalistin, unterteilt nach Kategorie und in alphabetischer Reihenfolge.
Léa Miggiano, Antonella Santuccione Chadha & Sandra Tobler

FINALISTINNEN DES BOLD WOMAN AWARD

Léa Miggiano, Carvolution
Léa Julie Miggiano ist Mitbegründerin und Chief Marketing Officer des 2018 lancierten Unternehmens Carvolution, das sich auf Auto-Abos spezialisiert hat. Mit Carvolution verfolgt Léa Miggiano das Ziel, Verbraucherinnen und Verbraucher zum Umdenken zu bewegen und statt Autos zu kaufen auf ein innovatives Abo-System zu setzen, dass es ihnen erlaubt, für einen festen monatlichen Betrag und zu individuellen Konditionen ein eigenes Auto zu besitzen. Carvolution gilt seit der Gründung zu den vielversprechendsten Startups der Schweiz und wurde 2021 auf Rang 1 der ICT Startups gewählt. Das Team besteht heute auf 80 Personen und wird von renommierten Investoren wie Redalpine, der Mobiliar und Francisco Fernandez unterstützt.
 
Die 27-jährige Unternehmerin mit Schweizer und italienischer Staatsbürgerschaft studierte Betriebswirtschaft in St. Gallen, bevor sie sich einem FinTech-Start-up anschloss und nur ein Jahr nach ihrem Abschluss ihr eigenes Unternehmen gründete. Léa Miggiano wurde von Forbes im Jahr 2020 in die Liste der «30 under 30» gewählt und gehört zu den TOP 100 Women in Business 2020/21. Letztes Jahr wurde Léa Miggiano vom SEF (Swiss Economic Forum) in Interlaken zur Jungunternehmerin des Jahres nominiert.

Antonella Santuccione Chadha, Women’s Brain Project
Antonella Santuccione Chadha ist Ärztin mit den Spezialgebieten klinische Pathologie, Neurowissenschaften und psychiatrische Störungen. Sie gründete 2016 das Women’s Brain Project, eine gemeinnützige Organisation, deren CEO sie ist. Sie beschäftigt sich mit dem Einfluss von Geschlecht und sexueller Identität auf Geistes- und Gehirnerkrankungen. Dr. Santuccione Chadha ist ausserdem Vizepräsidentin von Euresearch und fungiert als wissenschaftliche Beraterin für mehrere Start-ups und wissenschaftliche Einrichtungen.
 
Dr. Santuccione Chadha forschte an möglichen Immuntherapien zur Behandlung von Alzheimer im Labor von Roger Nitsch und Christoph Hock an der Universität Zürich, wo Aducanumab, die erste Amyloid-Therapie bei Alzheimer, entdeckt wurde. Darüber hinaus arbeitete sie mit Swissmedic, Roche Diagnostics und Roche Pharma, mehreren europäischen Universitäten, der Direktion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission, der OECD, dem CEOi sowie mit mehreren Alzheimer-Organisationen zusammen.
 
Sandra Tobler, Futurae Technologies AG
Sandra Tobler, Mitgründerin und CEO von Futurae Technologies AG, ist eine Unternehmerin, die seit über 16 Jahren in der IT-Branche tätig ist. Im Jahr 2017 gründete sie Futurae Technologies in Zürich, heute eines der branchenführenden Unternehmen in den Bereichen starke Authentisierung, Transaktionssignatur und Betrugserkennung. Sandra Tobler arbeitet mit mehr als 100 stark regulierten Unternehmen zusammen, darunter sind zahlreiche Krankenhäuser, Kantone, Versicherungen, Banken sowie Unternehmen im Bereich Finanzinfrastruktur. Sie strebt danach, eine nahtlose Benutzererfahrung mit maximaler Vertraulichkeit und Sicherheit zu verbinden.
 
Futurae bietet Authentisierung mit neuen, benutzerzentrierten Ansätzen, die u.a. Sensorsignale und Kontext nutzen, der die Privatsphäre schützt, sowie eine Vielzahl modularer Lösungen, um eine sichere und einfache Authentisierung zu gewährleisten.
  
Carla Bünger, Fanny Queloz & Liliane Ableitner


FINALISTINNEN DES BOLD FUTURE AWARD


Liliane Ableitner, Exnaton  
Liliane Ableitner ist Mitbegründerin und CEO des Unternehmens Exnaton, das 2020 − ein Jahr nach ihrer Promotion − gegründet wurde. Dieses Spin-off der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) ist ein Start-up für Klimatechnologie mit dem Ziel, Solarenergie mithilfe von Software in Echtzeit zu visualisieren und zu handeln.
Exnaton ermöglicht es Energieversorgern, ihren Kundinnen und Kunden einen neuen Kanal und eine Plattform bereitzustellen und gleichzeitig aktuelle Vorschriften einzuhalten. Privatpersonen können mithilfe der Software und Solarenergie ihrerseits die Energiewende vorantreiben, ohne eine Installation vornehmen zu müssen. Die Gründerin dieser Peer-to-Peer-Handelsplattform hat
es sich zum Ziel gesetzt,


Exnaton in den nächsten Jahren zur führenden Softwareplattform für erneuerbare
Energien auszubauen und möchte mit innovativen Datenanalysediensten rund um
erneuerbare Energien Millionen von Haushalten ansprechen.
Die 31-jährige Unternehmerin wurde von Forbes in die Liste der «30 under 30» des J


ahres 2020 gewählt, und auch ihr Unternehmen wurde bereits mehrfach

ausgezeichnet, unter anderem als Gewinner der «Smart City Innovation Challenge 2020» des Bundesamtes für Energie im Rahmen seines Programms EnergieSchweiz

und als eines der «Digital Top 50» Startups in Europa 2021.



Carla Bünger, KORE Technologies AG
Carla Bünger, Gründerin und Geschäftsführerin von KORE Technologies, ist eine Pionierin der Blockchain-Technologie, der sie sich seit 2017 intensiv gewidmet hat. Sie gründete 2019 KORE Technologies, ein Unternehmen, das auf Hightech-Blockchain spezialisiert ist und sich auf sicherheitsorientierte Konzepte sowie auf innovative Lösungsansätze konzentriert. Ein Beispiel dafür stellt die Anwendung von LuxeID für die Luxusgüterindustrie mittels der Erstellung von unfälschbaren sogenannten NFTs (Non-Fungible Tokens) dar. Eine solches Programm erstellt für ein physisches Produkt ein digitales Doppel, das den Käufern eines Markenproduktes in eine eigens dafür geschaffene digitale Brieftasche übertragen wird. KORE Technologies ermöglicht somit die Erstellung von Millionen solcher digitaler Zwillinge, wodurch Fälschungen weltweit bekämpft und Urheberschaft sowie Eigentum mit grösster Validität definiert werden kann.
 
Als Pionierin der NFTs und des Metaverses konzentriert sich Carla Bünger auf breitgefächerte Arbeiten, darunter die nachhaltige Skalierung der Blockchain-Technologie für grosse Unternehmen, die Schaffung digitaler Identitäten für Personen und/oder Produkte sowie die Digitalisierung von Finanzanlagen.

Fanny Queloz, Arts & Design Manufacture SA  



Fanny Queloz ist die Gründerin von Arts & Design Manufacture, einem 2019 gegründeten Unternehmen, das exklusive handwerkliche Kreationen als Hilfe zur Implementierung von High-



End-Uhrmacherprojekten anbietet. Mit dem Kunsthandwerk als Herzstück ihrer Expertise umgibt



sich Fanny Queloz mit Kunsthandwerkern und kreativen Talenten, um einer Nischenkundschaft
und Spitzenmarken das Allerbeste zu bieten. Basierend auf traditionellem Know-how werden die Handwerksberufe, aus denen das Unternehmen besteht, seitens der Unternehmerin aus der französischen Schweiz permanent erneuert. Sie ist fortwährend auf der Suche nach Innovationen und überschreitet Konventionsgrenzen in der Welt der Uhrmacherei durch ihr Design oder auch durch die Verwendung neuer Materialien.


Als Diplom-Gemmologin und ausgebildet in der Kunst der Gravur, verknüpft Fanny Queloz ihr technisches und Produkt-Know-how mit einer modernen und innovativen Vision von hoher Juwelierkunst. Ihre persönliche Erfahrung als Sportlerin und ehemalige Vertreterin des Schweizer Elite-Reitteams verleiht ihr Teamgeist gepaart mit einem starken Willen.  

Ebenso hochkarätig wie die Finalistinnen sind auch die Jurymitglieder, welche die Gewinnerinnen bestimmen werden. Veuve Clicquot hat die Ehre, folgende Persönlichkeiten in der Jury zu begrüssen (in alphabetischer Reihenfolge):

 



Patrizia Laeri, Chantal Gaemperle, Stefan Regez, Martina Hingis & Karina Berger

Jurymitglieder des Bold Woman Award sind: Unternehmerin Karina Berger; Fussballstar und Unternehmer David Degen; Chantal Gaemperle, Executive Vice President, Human Resources and Synergies der LVMH-Gruppe; Ex-Tennis-Profi Martina Hingis; Madeleine von Holzen, Chefredakteurin der Tageszeitung LE TEMPS; Fernsehmoderatorin und Unternehmerin Patrizia Laeri sowie Stefan Regez, Leiter der Publikumszeitschriften und Mitglied der Geschäftsleitung von Ringier Axel Springer Schweiz AG zwischen 2019 und 2022.
 

Bea Petri, Barbara Lax & Babette Keller Liechti

Die Jurymitglieder des Bold Future Award und ehemaligen Preisträgerinnen eines Bold Award sind: Olga Dubey (erste Preisträgerin des Bold Future Award 2019/AgroSustain), Babette Keller Liechti (KT Home AG & Keller Trading), Barbara Lax (Little Green House) und Bea Petri (Schminkbar).

Kriterien für die drei Auszeichnungen

Bold Woman Award
UNTERNEHMERISCHER WAGEMUT
Die Kandidatin muss eine Frau sein, die ein Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz gegründet hat oder seit mehr als drei Jahren als dessen CEO tätig ist.
Die Kandidatin muss durch ihr unternehmerisches Gespür einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg ihres Unternehmens geleistet haben.
TRADITIONEN ERFOLGREICH NEU ERFINDEN
Die Kandidatin muss einen nachweisbaren Beitrag zur Transformation und Weiterentwicklung traditioneller Verfahren in ihrer Branche geleistet haben, der mindestens zwei Jahre lang das Wachstum unterstützt hat.
EINEN ETHISCHEN ANSATZ IM GESCHÄFTSLEBEN VERFOLGEN
Die Kandidatin muss Werte des ethischen Wandels in das Unternehmen und sein direktes Ökosystem einbringen, beispielsweise die Verbesserung der Umweltverträglichkeit, die Unterstützung eines förderlichen Arbeitsumfelds und das Engagement für einen integrativen sozialen Wandel.

Bold Future Award
UNTERNEHMERISCHER WAGEMUT
Die Kandidatin muss ein Unternehmen gegründet haben oder dessen CEO sein, das seit weniger als drei Jahren besteht und seinen Hauptsitz in der Schweiz hat.
Die Kandidatin muss durch ihr unternehmerisches Gespür einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg ihres Unternehmens geleistet haben.
TRADITIONEN ERFOLGREICH NEU ERFINDEN
Die Kandidatin muss eine bedeutende Innovation oder einen spürbaren Beitrag zur Transformation eines bestehenden Marktes geleistet haben.
EINEN ETHISCHEN ANSATZ IM GESCHÄFTSLEBEN VERFOLGEN
Die Kandidatin muss Werte des ethischen Wandels in das Unternehmen und sein direktes Ökosystem einbringen, beispielsweise die Verbesserung der Umweltverträglichkeit, die Unterstützung eines förderlichen Arbeitsumfelds und das Engagement für einen integrativen sozialen Wandel.


Bold Champion Award
Mehr Wirkung bedeutet auch, dass wir Männer an unserer Seite haben, die zur Entwicklung der Gesellschaft beigetragen haben und mutigen Frauen durch ihr Wirken helfen, sichtbarer zu werden und ihre Projekte zu verwirklichen.
Mit der Stiftung eines Awards für einen Mann, der durch sein konkretes Handeln sein langfristiges Engagement für eine verbesserte Repräsentanz und Achtung von Frauen in der Gesellschaft deutlich macht, geht das Haus neue Wege.


Die Preisverleihungszeremonie findet am 01.09. 2022 im Aura in Zürich statt.

http://www.moet-hennessy.ch